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Wiener Arbeitsgespräche zur Aufklärungsforschung

Die Arbeitsgespräche sollen ein Forum zur Diskussion von Forschungsprojekten sowie zum Austausch mit international anerkannten Vertreter_innen der Aufklärungsforschung bieten. Ziel des Formats ist es, eine bessere Vernetzung von Nachwuchswissenschaftler_innen auf diesem Gebiet in Wien zu etablieren sowie die Sichtbarkeit ihrer Arbeit innerhalb und außerhalb der jeweiligen Forschungsstätten zu erhöhen. Die Zusammenarbeit im Arbeitsgespräch soll über drei inhaltliche Zugänge entwickelt werden: erstens die Präsentation eigener Forschungsprojekte (z.B. Dissertations- und Habilitationsvorhaben); zweitens die Erarbeitung systematischer und historischer Fragen und Probleme über gemeinsame Textlektüren; drittens die Diskussion rezenter Beiträge zur Aufklärungsforschung im Rahmen von Gastvorträgen. Die Initiative richtet sich an Nachwuchswissenschaftler_innen aller Fakultäten sowie außeruniversitärer Einrichtungen, die sich mit dem 18. Jahrhundert und/oder mit Aufklärung beschäftigen.Der produktiven Vieldeutigkeit von „Aufklärung“ wird sich das erste Wiener Arbeitsgespräch am 12. und 13. Jänner 2017 widmen. Unter dem Titel Konstruktionen der Aufklärung soll der Frage nachgegangen werden, mit welchen Begriffen von Aufklärung in den individuellen Forschungsprojekten gearbeitet wird: Inwiefern wird in der Gegenstandsbildung eine Konstruktion von Aufklärung unternommen? Welche Funktion haben Begriffe von Aufklärung für den methodischen Zugang? Was kann die theoretische Reflexionsleistung des Forschungsprojekts zur Begriffsarbeit an Aufklärung beitragen? Und wie verhält sich die konzeptuelle Vielfalt von „Aufklärung“ zu ihrem numerischen Singular?Das Arbeitsgespräch wird über Impulsreferate strukturiert. Die Teilnehmer_innen können darin ihre Arbeiten vorstellen und in Verbindung mit einem ausgewählten Text, der zuvor in einem Reader allen Interessierten zugänglich gemacht wird, ihre jeweilige Konstruktion von Aufklärung zur Diskussion stellen. Der Reader soll der Vorbereitung dienen und eine Auswahl an Texten der Aufklärung und ihrer Rezeption versammeln, die Grundlage für einen ersten Austausch und Ausgangspunkt einer weiteren Zusammenarbeit im Rahmen der Wiener Arbeitsgespräche sein kann. Ein Gastvortrag zum aktuellen Stand sowie Desiderata der Aufklärungsforschung wird das Programm eröffnen.Bei Interesse an diesem Arbeitsformat senden Sie bitte bis 31. Oktober 2016 eine Email mit Kontakt-angabe und ggf. einem Abstract Ihres aktuellen Forschungsprojekts an thomas.assinger@univie.ac.at und roman.kabelik@univie.ac.at.

 

 

Theodor Körner Förderpreis 2017

Ausschreibung :Theodor  Körner  Förderpreise 2017

 

Ab 1. Oktober 2016 nimmt der Theodor Körner Fonds wieder Bewerbungen für die „Theodor Körner Förderpreise" entgegen. Damit werden junge Wissenschafterlnnen und Künstlerlnnen gefördert, die schon jetzt exzellente Arbeit leisten und von denen noch weitere innovative Arbeiten erwartet  werden können. Im Rahmen des Theodor Körner Fonds wird wieder ein Preis der Stadt Wien im Bereich Wissenschaft vergeben, ebenso ein Förderpreis des BM VIT zum Thema

,,Wirtschaftsorientierte  Soziale Innovation".

 

Der Theodor Körner Fonds wurde, initiiert von der Arbeiterkammer,  im Jahr 1953  anlässlich des

80.    Geburtstages des damaligen Bundespräsidenten, Theodor Körner, gestiftet.

 

Der Theodor  Körner Fonds unterstützt und fördert:

 

    wissenschaftliche Arbeiten aus den Bereichen Geistes- und Kulturwissenschaften, Rechts,­ Sozial- und Wirtschaftswissenschaften mit gesellschaftspolitischer Relevanz, Medizin, Naturwissenschaften und Technik

    künstlerische Arbeiten aus den Bereichen Bildende Kunst und Kunstfotografie, Literatur, Musik (Komposition)

   österreichische Wissenschafterlnnen und Künstlerinnen die nicht älter als 40 Jahre sind. Ausnahmen: Bewerberinnen, die nachweislich ihre akademische Ausbildung im Zuge des zweiten Bildungsweges absolviert haben sowie Bewerberinnen aus dem Bereich der nicht akademischen  Forschung.

 

Der Förderpreis wird für „work in progress" vergeben, das heißt, die eingereichte Arbeit darf noch nicht fertig gestellt sein. Ausschlaggebend ist ihre allgemeine wissenschaftliche bzw. künstlerische Qualität. Der Förderpreis ist projektgebunden. Nicht gefördert werden Diplomarbeiten, Forschungsaufträge, Restfinanzierungen, Reisekosten...

 

Die eingereichten Projekte beurteilt ein unabhängiger wissenschaftlicher Beirat unter der Leitung von Univ.-Prof. DDr. Oliver Rathkolb, der sich aus führenden Expertinnen aus Wissenschaft und Kunst zusammensetzt.  Die Förderpreise werden mit 4.000,- Euro dotiert.

 

Bewerbungen werden vom 1. Oktober 2016 bis 30. November 2016 nur online unter http://www.theodorkoernerfonds.at entgegen  genommen.

 

Rückfragenhinweis:

Geschäftsstelle Theodor Körner Fonds Tel: ++43 (0)150165 - 2396

Mail: koernerfonds@akwien.at

   

Theodor Körner Fonds

Geschäftsstelle: 1040 Wien, Prinz Eugen-Straße  20-22

Tel: ++43(0)1 501 65-2396, koernerfonds@akwien  at, www .theodorkoerne1ionds.at

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